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Gäste:

  • Aris Chatzistenaou, Journalist und Filmemacher aus Athen, Regisseur der Dokumentarfilme „Debtocracy“, „Catastroika“ und „Faschimsus AG“
  • Yunous Mohammadi, Präsident des Griechischen Flüchtlingsforums
  • Dimitris Psarras, Publizist, Autor des Buches „Schwarzbuch Goldene Morgenröte“
  • Giorgos Chondros, Mitglied im Zentralkomitee der Partei Syriza

Inhaltsübersicht:

  1. „Faschismus AG“: Wie ökonomische Eliten Rechtsextreme instrumentalisieren – damals und heute
  2. Die Realität hinter der „Erfolgsstory“: Griechenland auf dem Weg in die „Dritte Welt“
  3. PASOK und Nea Dimokratia übernehmen rassistische Agenda der Rechtsextremen
  4. Die Opfer der Sparprogramme: Naturzerstörung und Privatisierung von Gemeingütern / Proteste gegen die Goldmine in Skouries

In seinem neuen Dokumentarfilm „Faschismus AG“ zeigt Aris Chatzistefanou, wie Industrielle und Bankiers in den 20er und 30er Jahren den Faschismus förderten, um sozialistische Bewegungen und Gewerkschaften zu zerschlagen. An den Rändern Europas würde sich heute, in der Krise, dieses Muster wiederholen: In Griechenland wurden rechtsextreme Parteien wie „Goldene Morgenröte“ und LAOS von Teilen der ökonomischen Eliten und der großen Medienkonzerne als „letztes Mittel“ unterstützt. LAOS wurde sogar von der EU ausdrücklich als Teil der nicht gewählten Regierung von Lukas Papadimos willkommen geheißen. In der Ukraine unterstützen währenddessen EU, USA und IWF eine Regierung unter Beteiligung der neonazistischen Swoboda-Partei, um ökonomische und geopolitische Interessen durchzusetzen – ein gefährliches Spiel, das leicht außer Kontrolle geraten könne.

quelle: http://www.kontext-tv.de/node/423

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